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Obwohl die Beitrittserklärung der Volkskammer zur Bundesrepublik den Prozess der Wiedervereinigung eingeleitet hatte, wurde der Wiedervereinigungsakt selbst (mit seinen vielen spezifischen Bedingungen, Bedingungen und Qualifikationen, von denen einige Änderungen des Grundgesetzes selbst erforderten) durch den anschließenden Einigungsvertrag vom 31. August 1990 verfassungsgemäß erreicht; das heißt durch ein verbindliches Abkommen zwischen der ehemaligen DDR und der Bundesrepublik, das sich nun gegenseitig als eigenständige souveräne Staaten im Völkerrecht anerkennt. [28] Dieser Vertrag wurde dann sowohl von der Volkskammer als auch vom Bundestag durch die verfassungsrechtlich vorgeschriebenen Zweidrittelmehrheiten in Kraft getreten, was zum einen das Aussterben der DDR und andererseits die vereinbarten Grundgesetzänderungen der Bundesrepublik bewirkte. Obwohl die DDR ihren Beitritt zur Bundesrepublik nach Artikel 23 ggation erklärte, bedeutete dies also nicht die Annahme des damaligen Grundgesetzes, sondern des Grundgesetzes in der später im Einklang mit dem Einigungsvertrag geänderten Grundgesetz. Im Rahmen der Stadtplanung stellte die Wiedervereinigung Berlins neben einer Fülle neuer Möglichkeiten und der Symbolik der Wiedervereinigung zweier ehemals unabhängiger Nationen zahlreiche Herausforderungen dar. Die Stadt wurde massiv saniert, was das politische, wirtschaftliche und kulturelle Umfeld von Ost- und Westberlin einbezieht. Die “Scar” der Mauer, die direkt durch das Herz der Stadt führte[73], hatte jedoch Folgen für das städtische Umfeld, mit dem sich die Planung noch auseinandersetzen muss. Trotz Planungsbemühungen bestehen nach wie vor erhebliche Unterschiede zwischen Ost und West. [Zitat erforderlich] In Bezug auf Mediennutzung und Rezeption ist das Land vor allem unter den älteren Generationen nach wie vor teilweise gespalten. Mentalitätslücken zwischen Ost und West bestehen fort, aber auch Sympathie.

[56] Darüber hinaus erfolgt die Integration zwischen Ost- und Westlern nicht so groß wie erwartet. [66] [67] Junge Menschen haben im Durchschnitt nur sehr wenig Kenntnis von der ehemaligen DDR. [68] Einige Menschen in Ostdeutschland engagieren sich in “Ostalgie”, was eine gewisse Nostalgie für die Zeit vor dem Fall der Mauer ist. [69] Der endgültige internationale Status des wiedervereinigten Deutschlands wurde auf der “Two Plus Four Conference” festgelegt, an der die vier Mächte, Garanten des 1945 eingeleiteten Viererseins und Vertreter der beiden deutschen Staaten teilnahmen. Die Konferenz wurde am 5. Mai 1990 in Bonn eröffnet und endete mit dem am 12. September in Moskau unterzeichneten “Vertrag über die endgültige Regelung für Deutschland”. Der Vertrag über die endgültige Regelung für Deutschland vom 12. September hat offiziell anerkannt, daß “das deutsche Volk, das frei von seinem Selbstbestimmungsrecht Gebrauch macht, seinen Willen zum Ausdruck gebracht hat, die Einheit Deutschlands als Staat herbeizuführen … [und] als gleichberechtigtes und souveränes Mitglied eines vereinten Europas.” Er bestätigte den endgültigen Charakter der Grenzen. Das Vereinigte Deutschland wäre frei, der Allianz seiner Wahl beizutreten; das war die Atlantische Allianz.

Die NATO-Strukturen würden erst nach dem Abzug der sowjetischen Truppen auf das Gebiet der ehemaligen DDR ausgedehnt. Anschließend könnten dort NATO-Truppen stationiert werden, allerdings ohne Atomwaffen.